MAS-Programm in Raumplanung ETH Zürich 2017/19. Studienprojekt 2:
Metroraum Zürich 2050. Strategien für die integrierte Entwicklung jenseits institutioneller Grenzen

Fokus Landschaft
Die vielfältige Landschaft im Metropolitanraum Zürich ist ein bedeutender Standortfaktor, der wesent- lich zur hohen Lebensqualität des Raums beiträgt. Verschiedenartige Nutzungsansprüche in der Landschaft, wie die Ausdehnung der Siedlung, der Bau von Infrastrukturen, Freizeitnutzungen und landwirtschaftliche Produktion, führen zu Konflikten. Besonders siedlungsnahe «Alltagslandschaften» sind einem zunehmenden Druck ausgesetzt. Daraus resultiert eine Fragmentierung der Landschaft. Ziel einer räumlichen Strategie zur Landschaft im Metropolitanraum Zürich muss daher sein, zusammenhängende Landschaftsräume nicht nur zu erhalten, sondern auch neu zu schaffen. Dazu ist eine Positivplanung der Landschaft notwendig. Die Landschaftsräume sollen nicht Restflächen sein, sondern aktiv geplant und weiterentwickelt werden. Ausgangspunkt dazu bildet die Landschaft selbst und nicht das Siedlungsgebiet oder die Infrastrukturen.
Dazu werden entsprechende Massnahmen auf verschiedenen raumplanerischen Ebenen (Metropolitanraum, Kantone, Gemeinden) vorgeschlagen. Kern des Konzepts bildet die Ausscheidung sogenannter «Fokusgebiete Landschaft» auf Stufe Richtplan mit entsprechenden planerischen Vorgaben zur aktiven Planung der Landschaft.

Schlagworte
Fokusgebiet Landschaft, Landschaft, Landschaftsräume, Metropolitanraum Zürich, Metro-ROK, Positivplanung, Richtplan

Nina Dajcar, Juristin / Adrian Duss, Geograph / Susanna Etter, Umweltnaturwissenschaftlerin / Elena Fontana, Architektin / Mathis Füssler, Gestalter / Hanna Jäggi, Geographin / Oliver Stucki, Geograph

Zürich, im Juni 2019